Parlament im Klassenzimmer – Ein Demokratie-Projekt

An den Mittelschulen in Heidenau und Sebnitz konnten sich vor einigen Wochen die Schüler der 10. Klassen als Politiker ausprobieren. Der Jugendring Sächsische Schweiz-Osterzgebirge veranstaltete an den Schulen den Projekttag „Parlament im Klassenzimmer“, welcher von mir als eigenverantwortliches Projekt während meines FSJ Politik erarbeitet wurde, um Verständnis für Demokratie und die Arbeit im Bundestag zu schaffen.

Die über 70 SchülerInnen schlüpften dabei an jenen Tagen in die Rolle von Bundestagsabgeordneten und diskutierten in den Fraktionen und Ausschüssen über einen fiktiven Gesetzentwurf zum Thema Wahlrecht von Geburt an. In hitzigen Debatten konnten sich die SchülerInnen darauf einigen, dass erweiterte Wahlrechte für Minderjährige nur zu realisieren sind, wenn gleichzeitig die politische Bildung in der Schule früher eine entscheidende Rolle spielt. Dabei entwickelten die SchülerInnen interessante Ideen zur Umsetzung, wie eine Schulwoche zur Politik oder das Unterrichtsfach Gemeinschaftskunde ab der 5. Klasse. Neben den Gemeinsamkeiten stellte sich heraus, dass es auch Trennendes zwischen den Parteien gibt und unterschiedliche Meinungen Kompromisse verlangen.

Als besonderes Highlight wirkte der Bundestagsabgeordnete Klaus Brähmig, der es sich nicht nehmen ließ, persönlich anwesend zu sein und den SchülerInnen von der Arbeit im Deutschen Bundestag zu berichten. Insgesamt bewerteten die SchülerInnen den Projekttag als interessante Abwechslung zum normalen Unterricht und eine gute Möglichkeit, die Gesetzgebung im Bundestag nachzuvollziehen.

Für alle, die sich näher für das Projekt interessieren, können hier den Bericht nachlesen, den ich im Anschluss an den Durchführungen schrieb. Weitere Fragen werde ich gern per Mail beantworten.

Projektbericht Parlament im Klassenzimmer

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Eine Antwort zu “Parlament im Klassenzimmer – Ein Demokratie-Projekt

  1. Rückblickend an deine Erzählungen erinnert fühl ich mich schon fast ein wenig nostalgisch, diesen Projektbericht zu lesen.

    Was ich dir aus meinen bisherigen Empfehlungen und Erfahrungen von und mit Marketingexperten meiner Hochschule noch raten kann ist, das ganze ein wenig offener zu bewerben.
    Natürlich ist eine 32-seitige Ausarbeitung eine gelungene Grundlage. Dazu würde ich ein paar Infoseiten als Website empfehlen, oder einen Flyer in digitaler oder Druckform. Es gelten die guten alten 10-Sekunden und Fahrstuhl-Regeln:
    1. Was der Chef nicht in unter 10 Sekunden aufnehmen kann, interessiert ihn nicht – mach sofort klar was du vorhast! (Schrift)
    2. In einem Fahrstuhl vom ersten in den zehnten Stock hast du Zeit dem Chef deine Idee zu vermitteln. (Gespräche)

    Bei Interesse werden sie nachfragen.
    Das könnte dir schon bewusst sein oder nicht, aber sinnfreier Input ist es nicht oder? 🙂

    Grüße aus Bremen!

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